Es war ein ganz normaler Dienstagnachmittag gegen drei Uhr. Plötzlich dröhnt ein Sound durch die Wände, als hätte sich die Formel 1 spontan in unsere 30er-Zone verflogen. Da ballert ein fetter BMW mit weit über 100 Sachen an den Häusern vorbei!
In einer Wohnsiedlung!
Man kennt das ja: Schilder mit „30“ sind schließlich nur eine unverbindliche Orientierungshilfe für Anfänger.

Dass auf der Straße regelmäßig Kinder spielen oder Leute aus ihren Einfahrten fahren? Pff, Nebensache. Wer bremst, verliert!

Aber das absolute Highlight ist ja wieder mal die Dorf-Prominenz dahinter. Ein Meisterwerk lokaler Logistik: Das PS-Monster gehört einem Ortsansässigen, der – wie könnte es anders sein – natürlich keinen Führerschein hat. Das Kennzeichen stammte praktischerweise von noch einem Bekannten aus dem Ort. Man hilft sich eben unter Bekannten! Und dass diese feine Truppe regelmäßig bis unter die Hutschnur mit Drogen vollgepumpt ist, ist ja ohnehin das offene Geheimnis schlechthin.
Dass der 18-jährige Hilfs-Rennfahrer am Steuer laut Polizei völlig zugedröhnt war, hat hier wirklich jeden bis ins Mark überrascht. Nicht.

Die Polizei war natürlich direkt mit Blaulicht und Folgetonhorn dahinter. Wer lässt sich schließlich nicht gerne auf eine gepflegte zehn Kilometer lange Verfolgungsjagd über Pimberg nach Höhnhart einladen?

Dort war dann spektakulär in einer Sackgasse Endstation. Aber ein wahrer Champion gibt nicht auf: Der Kerl springt aus der Kiste und hechtet spontan zu Fuß weiter durch die fremden Nachbargärten. Die Beamten hinterher – und am Ende gab’s die wohlverdiente Festnahme im fremden Vorgarten.

Ein absolutes Glanzstück an Vernunft und Fahrkunst. Man kann nur hoffen, dass dieser Nachwuchs-Schumacher jetzt genug Zeit hat, im Gehen drüber nachzudenken, wofür Schildkröten-Piktogramme an den Straßen eigentlich da sind.

Aber Einsicht? Wo denkst du hin. Selbstreflexion gehört schließlich nicht zum Anforderungsprofil eines angehenden Nachwuchs-Rennfahrers. Das beweist diese geistige Elite eindrucksvoll in folgenden Screenshots, die mir aus zugespielt wurden:

Zum Abschluss darf gesagt werden, dass es für die Gesundheit der einzelnen Personen, sagen wir mal – besser ist – wenn Sie sich in Ihre Spelunke zurückziehen und Ihre restlichen Gehirnzellen mit Drogen aufweichen. Es gibt durchaus Personen, denen sie besser nicht begegnen sollten.

Quellen:
– krone.at
– persönliche Recherche
– Google Gemini
– uda.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung