Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Aspach,
unsere Gemeinde ist ein Ort zum Leben, zum Spielen und zum Wohlfühlen.
Doch leider zeigt sich oft ein Bild, das mir und vielen anderen Sorgen bereiten sollte: Es wird stellenweise deutlich zu schnell gefahren.
Gerade jetzt, in der Zeit der Sommerferien, sind unsere Kinder mehr denn je unterwegs.
Sie spielen, treffen Freunde oder sind mit dem Fahrrad auf dem Weg zu den Spielplätzen – und das oft auch zu späteren Stunden, wenn es länger hell bleibt und das Leben draußen pulsiert.

Warum jeder km/h zählt
Ein Siedlungsgebiet ist keine Autobahn. Wenn Sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch unsere Straßen fahren, nehmen Sie sich selbst die Chance, auf Unvorhersehbares zu reagieren. Ein Kind, das plötzlich hinter einem parkenden Auto hervorläuft oder mit dem Rad die Straßenseite wechselt, wird für einen rasenden Autofahrer zur tödlichen Gefahr.
Bedenken Sie:
- Der Anhalteweg: Bei Tempo 50 ist der Anhalteweg bei einer Vollbremsung bereits beachtlich. Jeder zusätzliche Kilometer pro Stunde verlängert diesen Weg massiv. Bei Tempo 30 hingegen sinkt das Risiko für schwerste Verletzungen bei einem Unfall drastisch.
- Die Aufmerksamkeit: Kinder sind unberechenbar. Sie können Geschwindigkeiten und Gefahren im Straßenverkehr noch nicht so einschätzen wie Erwachsene. Wir als Fahrzeuglenker tragen die volle Verantwortung, dies auszugleichen.
- Beschränkungen sind Schutz: Wo Tempo 30 gilt, hat das einen Grund – meist geht es um Schulwege, Kindergärten oder dicht besiedelte Wohngebiete. Diese Schilder sind keine Schikane, sondern Lebensretter.
Unser gemeinsames Ziel: Ein sicheres Aspach
Wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder gesund nach Hause kommen.
Niemand von uns möchte einen Anruf erhalten, der das Leben einer Familie für immer verändert.
Es dauert nur wenige Sekunden länger, den Fuß vom Gas zu nehmen – eine Investition, die buchstäblich Leben retten kann.
Bitte helft mit:
- Fahrt vorausschauend: Rechnen Sie immer mit dem Unerwarteten.
- Haltet euch an Limits: Besonders in Wohngebieten und auf Schulwegen.
- Seien Sie Vorbild: Auch im eigenen Ort entscheidet unser Fahrverhalten über die Sicherheit unserer Nachbarn.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Aspach ein sicherer Ort bleibt – für unsere Kinder, für unsere Senioren und für uns alle.
Vielen Dank für eure Rücksichtnahme und Vorsicht!
Autor: Michael Kaltenböck
Bildmaterial: KI-generiertes Bild (Google Gemini)